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Grundkurse im Schwertschaukampf

Die nächsten Termine

Grundkurse

im Schwertschaukampf

 

14.11. + 15.11.26: Kellinghusen
21.11. + 22.11.26: Pinneberg
28.11. + 29.11.26: Großhansdorf
23.01. + 24.01.27: Pinneberg
20.03. + 21.03.27: Pinneberg

WOA 2014 Erlebnisberichte

Hier ist die Sammlung Eurer Berichte zum Aufenthalt in Wacken 2014: 

Die Texte sind so übernommen, wie sie uns erreicht haben. Wer Fehler findet, darf sie daher gern behalten.

Was fand ich in Wacken 2014 ganz besonders schön?
Urlaub: Spanien, Irland, Sonne, Baden, Tauchen – von so etwas träumen
Doreen und ich schon seit Jahren. Aber wir kommen nicht dazu. Ein Großteil
unserer Urlaubstage geht für SSK drauf. So ist das halt. Erholung hat bei
mir etwas mit (Aus-) Schlafen zu tun. Im Schlaf tanke ich meine Kraft. So
versuchte ich, mich in Wacken 2014 regelrecht zu erholen. Und konnte es
tatsächlich.

Kaum ein Mensch hat eine Ahnung davon, was im Hintergrund in der
Wacken-Orga alles passiert ist. Unendlich viel Planung, viele E-Mails,
viele Gedanken um die verschiedensten Themen und dann viele Entscheidungen
und auch die Konsequenzen daraus. Alles muss mit berücksichtigt werden.

Ein Beispiel: Die Küchen- und Verpflegungsplanung hat Doreen ungelogen
locker über 40 Stunden gedauert. Nach außen sieht man davon aber nichts.
Das Essen ist da und lecker. Aber die Arbeit im Hintergrund in der Planung
kann man nicht sehen. Die meiste Arbeit haben wir beide nicht AUF den
Veranstaltungen, sondern DAVOR. Das ist nicht schlimm. Das ist einfach so.
Aus diesem Grund  sind Doreen und ich schon reichlich abgekämpft nach
Wacken gefahren.

Dann der Aufbau. Ein Heerlagerplatz weniger und noch weniger Platz im
Hauptlager. Für mich ist es in dem Moment eine große Herausforderung, jeder
Person einen guten Platz zu geben und sämtliche Befindlichkeiten zu
berücksichtigen. Durch ein Wunder und dem immer wieder Nachmessen passte
dennoch alles. Alle Zelte standen zum Schluss gut. Es funktionierte halt.
Irgendwie lief alles wie am Schnürchen.

Die Besprechungen liefen gut, die Proben liefen gut, die Küche lief gut,
die Stimmung war gut, die Walking-Acts-Offiziere hatten ihre Aufgaben.
Irgendwie funktionierte alles gut. Es war schon fast unheimlich.

Und als das eigentliche Festival los ging und jede Stunde eine Show von SSK
abgeliefert werden müsste konnte ich mich in dieser Zeit schlafen legen.
Ich hatte so viel Vertrauen in jeden einzelnen SSKler, Bruchenballer, Sani
und jedes Küchencrewmitglied, dass ich mich ganz bewusst demonstrativ schlafen
legte. Ich kam mir ein wenig so vor, wie ein Kapitän, der sich im Sturm
bewusst zurück zieht und der Mannschaft einfach das Ruder übergibt.


Ich wachte auf und erlebte, dass sich die eine Walking-Act-Mannschaft für
die Show fertig machte – und schlief weiter. Ich wachte auf bei „in 5
Minuten Schnuppertraining“ und dachte nur: Wie unendlich großartig das
eigentlich ist. Diese wunderbaren Menschen, die sich teilweise schon
jahrelang oder erst seit einigen Tagen kennen, arbeiten hier als
begeistertes Team zusammen und machen einen verdammt guten Job.

Ich bin mir sicher, dass bis jetzt eine andere Truppe in Wacken so viele
Shows gemacht haben. Insgesamt haben wir über 50 Darbietungen in nur 4
Tagen gemacht. Das soll uns mal jemand nachmachen.

Und ich lag am Tag mindestens meine Stunde auf dem Strohbett und schlief.
Für mich ist es die Bestätigung, dass diese tolle Gemeinschaft in dieser
Schule alleine von sich selbst heraus ohne Probleme agieren kann und
jederzeit improvisiert das Beste gibt. Jeder ist freiwillig und ganz
selbstverständlich bereit, zu arbeiten, zu kämpfen und selbstlos zu helfen.
Und es ist ganz natürlich.

Und mit diesem Vertrauen in die gesamte Mannschaft schleppte ich täglich
mein Kissen auf das Strohlager und konnte hervorragend gut einschlafen.

In der Gewissheit, dass alles gut ist.

Danke Euch allen für diese wundervolle Zeit, wenn wir zusammen sind. 
 
Heiko Schulze
 

Für mich war das tollste das wir die Kuche den Kämpfern ein so tolles Essen gemacht haben und das sie uns mit sovielen Komplimenten überschüttet haben für unsere Arbeit die wir hatten.

Denn größten Spaß hatte ich mit Chris und Bernhard als wir im Wicki Berich die Strohballen vom Heuhänger schmeißen durften, als alle Anderen noch Schliefen.

Mein schönster moment war wenn alle rundum zufrieden waren und als ich jemanden für mich gefunden habe.

Mich hat am meisten beeindruckt das unser Heiko, sich so um uns sorgt das er sich sogar mit einigen Lärm machenden Jungen Menschen anlegt und ihnen für Kurze Zeit die Musik nimmt. ( Hilfe, Hilfe Sicherheit ich werde Tätlich angegriffen. Darauf sind Mirco, Julian und Kochi los gelaufen um Heiko zu Helfen.)

Liebe Grüße
Mona
 

Hi Heiko,
hier meine kleine Liste:
 
Was war ganz besonders toll?
- Unser neues Wiki Zelt wurde eingeweiht und ist klasse
- Die Zusammenarbeit mit allen. Aufbau, Küche, Sanis, das Bruchenball-Team und alle die ich vergessen habe und besonders alle die uns am Sa beim frühen Abbau geholfen haben! Sonst hätte ich da noch bis Sonntag mit Fieber rumgelegen.

Was hat Euch besonders Spass gemacht?
- Bruchenball, wie immer :) 

Was war der schönste Moment in Wacken?
- Nächtliches Sit-In vor Wacken mit Freunden die keine Karten hatten. Das hat es mit Bild bis in die Wackenzeitung geschafft.

Was hat Euch am meisten beeindruckt?
- Wie sehr sich die Metalheads beim Bruchenball verausgaben
- Dies Jahr tatsächlich mal das Wetter.
 
 
Lg, Tobi (Tobias Kaupat)
 
 

Morgen,
 
spontan mal die wohl doch prägenste Erinnerung aus Wacken meinerseits:
 
Am Samstagabend gegen zwei Uhr nachts, nach der nun wirklich allerletzten Show, saßen Thorsten und meine Wenigkeit auf der Bank unter den schon eingepackten Sonnensegeln, starrten auf dem leeren Kampfplatz und ließen die Woche Revue passieren, als uns ein wenig verspätet etwas endgültig klar wurde.
 
Lasst mich etwas ausholen: Als wir 2012 zum ersten Mal in Wacken waren, hatten Thorsten und ich angefragt, ob es ein Problem wäre, wenn wir nachts, wenn nichts anderes los war, auf dem Kampfplatz ein wenig Feuerschwert üben würden. Von Oben kam ein eindeutiges "mach doch, uns egal", also standen wir auch am ersten Abend mit Publikumsverkehr auf dem Platz. Wir zündeten die Schwerter an und hauten uns fröhlich auf die Fresse, bis wir plötzlich bemerkten, dass rund 200 Leute um uns herumstanden und zusahen. Bis zu diesem Punkt hatten wir kaum mit Entwaffnungen o.ä. experimentiert; die Kämpfe hatten kein Ende. Also fingen wir unter leisem "Scheisse, Scheisse, Scheisse" an, zu experimentieren und irgendwie irgendetwas abzuliefern, für das wir uns nicht zu schämen brauchten (eine Entwaffnung endete damit, dass das Schwert aus dem Platz hinaus, über den Weg hinweg ins Lager flog. Nicht ansatzweise sicher! aber COOL)
 
Im darauf folgenden Jahr waren wir darauf gefasst, Zuschauer zu haben und wir hatten uns entsprechend vorbereitet. Wir hatten eine mehr oder weniger zusammenhängende Show und wir hatten Tjorven zwangsrekrutiert, damit auch jemand dabei war, der wirklich etwas konnte. Diesmal hatten wir jedoch keinen privaten Kampfplatz mehr, sondern teilten ihn uns mit den richtigen Feuerkünstlern; unter anderem auch Lauten, die offiziell da waren (und dafür bezahlt wurden) um Feuerschwert zu machen. Bald wurden wir eingeladen, später am Abend in der großen "Fireshow with all artists" mitzumachen. Wir waren quasi die Vorspeise und stolz wie Oscar darauf, das wir da waren und die offiziellen "Feuerschwertkämpfer" nicht (die unter aller Sau SCHLECHTE Kämpfe hatten und wohl häufig angetrunken).
 
Dieses Jahr hatten wir eine deutlich verbesserte Show, nicht zuletzt dadurch, dass wir mit Maren einen echten Profi hinzugefügt hatten und uns ab einem gewissen Punkt auch noch ein wild herumwandernder Schwede namens Ping unterstüzte. Allerdings war die "Fireshow with all artists" zusammengeschrumpft und wie uns an diesem Abend auf der Bank erst wirklich endgültig klar wurde, bestand sie nur aus Devil's Fire (Leute die tatsächlich Geld für diese Arbeit kriegen) und uns. Ergo: Das "all artists" bezog sich auch auf uns. Wir galten tatsächlich irgendwie für irgendwen als "Künstler". Und es folgte blödes Grinsen.
 
Floh
 

"Hello again. We are Motörhead. And we play Rock'n'Roll" - die legendäre Ansage von Lemmy Kilmister = 35 Jahre Motörhead. Wenn man bedenkt, dass das zusätzliche "hello again" dem verkürzten Auftritt des Vorjahres gewidmet war, hatten wir sozusagen eine super lange Ansage erlebt. Ein weiterer Höhepunkt - ja, wir waren in Wacken und da gibt es auch Konzerte!! - waren sicherlich "Letz Zep" mit einer sensationellen Adaption von "Stairway to Heaven", welche sichtlich feuchte Augen bescherte und die danach noch eine hammerhartes "Whole Lotta Love" raushauten.
LG Holger R. 

Die Wahrheit über das Üben am Schwert

Handwerk und Kunst

„…Zu Kämpfen ist zugleich Handwerk und Kunst. Zuerst müsst ihr das Handwerk lernen. Dann wachst ihr darüber hinaus, bis Aktion und Reaktion Instinkt werden. Es wird ein Teil von Euch…“Aus dem Film „Outcast – Die letzten Tempelritter“
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